Skateboarding

Das SKATEBOARD besteht aus einem Holzdeck, zwei Achsen und vier Rollen, in denen Kugellager sind. Auf dem Holzdeck ist ein Griptape, welches auf das Holzdeck geklebt ist um beim Draufstehen eine gute Haftung zu haben. Es ist ein Fortbewegungsmittel, das im sitzen, liegen oder auch im stehen gefahren werden kann und man durch Gewichtsverlagerung steuert. Gute Komplettboards gibt es ab ca. 70€ aufwärts. Skateboards die günstiger sind, können wir leider meistens nicht empfehlen, weil das Material meistens so schlecht ist, dass es das Erlernen des Skatens meistens erheblich erschwert. Viele günstige Kaufhaus-Skateboards rollen nicht nur schlecht sondern lassen sich häufig auch sehr schwer lenken.

Abb. 1: Einzelteile des Skateboards. 
( Zugriff am 04.06.2014 unter: http://www.skateboardschule.de/skateboard_einzelteile_montage_info.htm )
skateboard einzelteile

1. Montage-Schrauben für die Achsen
2. Griptape
3. Deck
4. Shockpad
5. Baseplate der Achse
6. Bushing / Lenkgummi der Achse
7. Hanger
8. Axle / Achsstift
9. Kugellager
10. Rolle
11. Spacer (Sitzt zwischen den beiden Kugellager)
12 .Mutter zum festschrauben der Rollen
13. Mutter zum Einstellen der Lenkfreudigkeit der Achsen.

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DECK

Das Skateboarddeck ist ein aus Holz verleimtes Brett, welches aus Stabilitätsgründen meistens aus 7 Holzschichten besteht und auf der Oberseite mit einem Griptape (Schmirgelpapier) beklebt ist, welches dem Fahrer eine rutschfreie Kontrolle und das Springen von Tricks ermöglicht. Für die Produktion der Holzdecks, hat sich in den vergangenen Jahren kanadisches Ahorn bewährt und durchgesetzt. Man unterscheidet bei den Decks das vordere Ende, die Nose, von dem hinteren Ende, dem Tail. Beide Enden sind leicht angehoben und ermöglichen dem Fahrer so das Springen von Tricks, das Fahren von Wheelies oder das Lenken von engen Kurven, indem man beispielsweise das Kicktail nutzt.

Die Decks gibt es in verschiedenen Maßen und liegen zwischen 7-9 Inch Breite und 29-33 Inch Länge (1 Inch = 1 Zoll = 2,54 cm ). Außerdem unterscheiden sich die Decks oft in der Form ihres Concaves, sowie in der Größe von Nose und Tail. Das Concave bezeichnet die Wölbung des Boards zu den Seiten hin. Hat ein Board eine große Wölbung so spricht man von „viel Concave“. Das Concave erleichtert es dem Fahrer das Board zu flippen , indem es dem Fuß durch seine Biegung mehr Wiederstand bietet. Je breiter ein Board desto sicherer der Stand und desto besser lässt sich ein Board catchen. Bei technischen Tricks erweist sich ein schmaleres Board als flippiger und wendiger (vgl. Holger von Krosigk, 2009, S.146).Je nach Disziplin, Gewicht, Größe oder Vorliebe des Fahrers, können Concave und Maße sehr variieren. Für Kinder bis 130cm sollte ein Board mit max 7,5″ Breite wählen.

Es passiert auch nicht selten, dass ein Deck bricht oder anbricht. Dies passiert meistens, wenn der Fahrer einen Trick nicht sauber steht und mit den Füßen über dem Tail, der Nose oder der Mitte anstatt über den Achsen landet. Je nach Trick, Körpergewicht oder Sprunghöhe des Fahrers, kann theoretisch jedes Board brechen (vgl. Holger von Krosigk, 2009, S.146). Bei Kindern ist dies jedoch eher selten der Fall.

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ROLLEN

Die vier Rollen am Skateboard sind aus Kunststoff, dienen der Fortbewegung und unterscheiden sich in Härte und Größe. Je härter eine Rolle, desto weniger Haftung hat man, was vor allem bei Tricks und Slides gewollt sein kann, um nicht ungewollt an einem Obstacle haften oder hängen zu bleiben. Weichere Rollen eigenen sich daher mehr für schlechte oder unebenen Bodenverhältnisse, weil diese besser rollen und ein ruhigeres Fahrgefühl ermöglichen. Kleine Rollen eigenen sich besser für technische Tricks, Flips und Wheelies, während größere Rollen mehr Hebelkraft für Ollies und eine höhere Geschwindigkeit ermöglichen. Die Größen variieren zwischen 49mm und 60mm. Am häufigsten werden Rollen in einem Größenbereich von 50-56mm gefahren. Die Entwicklung der Polyurethanrolle war ein riesiger Fortschritt und machte das Skateboarden sicherer. Die Urethanrolle trug entscheidend dazu bei, die Unfälle und Verletzungen beim Skateboarding zu reduzieren (vgl. Holger von Krosigk, 2009, S. 18).

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KUGELLAGER

Die Kugellager sind in einem dafür vorgesehen Bereich der Rolle eingelegt und sorgen für einen niedrigeren Rollwiderstand zwischen der Verbindung von Achsen und Rollen. Ihre Qualität wird in ABEC angeben. Die Abstufungen der Rollqualität sind folgendermaßen:   ABEC 3 (Schlechteste) ABEC 5 ABEC 7 ABEC 9 ABEC 12 (Beste) Oftmals sind ABEC 3 Kugellager aber schon völlig ausreichend, weil die Kugellager durch den nahen Bodenkontakt oft staubig und dreckig werden und man sie zwangsläufig früher oder später sowieso von Dreck reinigen oder eben durch neue ersetzen muss.

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ACHSEN

Die Achsen sind das Verbindungsstück von Rollen und Deck. Sie ermöglichen es, dem Fahrer das Board durch Gewichtsverlagerung steuern zu können und bestehen meistens aus Aluminium. Achsen bestehen aus jeweils 2 Bushings (Lenkgummis), die auf dem Kingpin mit Muttern montierte sind sowie außerdem, aus je einem Achsstift, auf denen die Rollen mit Muttern montiert werden.

Die Achsen sollten nach Möglichkeit an der Kingpinschraube so eingestellt sein, dass man zwar möglichst leicht Kurven fahren kann, aber sie trotzdem bei höherem Tempo nicht unkontrolliert anfangen zu schlendern. Die Achsen sind meistens der Boardbreite und Rollengröße angepasst. Sie sollten nach Möglichkeit nicht seitlich überstehen und auch nicht zu schmal sein. Sind sie zu flach, kann es leicht passieren, dass die Rollen beim Lenken an das Board kommen und man im schlimmsten Fall stürzt (Wheelbite). Es gibt für Achsen auch unterschiedliche Lenkgummis (Bushings), die härter oder weicher sind, und entsprechend dem Körpergewicht des Fahrers ausgesucht und bei bedarf ausgetauscht werden können. Härtere Bushings eignen sich für schwerere Fahrer, um eine ungewollt schnelle Lenkreaktion zu vermeiden, und weichere für leichtere Fahrer, um eine gewollt leichtere Lenkreaktion zu erlangen.

Der Anspruch einer Achse ist also nicht nur leicht, sondern vor allem auch stabil zu sein. Billige Skateboards haben oft auch sehr schlechte Achsen, die sich kaum lenken lassen. Die günstigste Möglichkeit die Lenkfähigkeit zu verbessern ist, neue Lenkgummis (Busher / Rubber / Lenkgummis) zu kaufen. Bei günstigen Skateboards & Skateboardachsen sind diese oftmals viel zu Hart. Insbesondere Kinder mit geringem Körpergewicht können diese Achsen kaum mit ihrem Gewicht beeinflussen.

Abb. 2: Einzelteile einer Skateboardachse. 
( Zugriff am 04.06.2014 unter: http://www.skateboarschule.de/images/Die- Skateboard-Achse.jpg )

Die-Skateboard-Achse

1. Mutter zum Einstellen der Lenkung.

2. Unterlegscheibe.
3. Mutter zum Feststellen der Rollen.
4. Hanger = Der bewegliche Teil der Achse.
5. Bushing / Rubber = Lenkgummi
6. Axle = Achsstift auf dem die Rollen, Kugellager, Spacer und Speedrings gesteckt werden.
7. Kingpin = Die Schraubenstift, die die Einzelteile der Achse zusammen hält.
8. Pivotcap = Plastikkappe die in der Grundplatte sitzt und ein genaues einpassen 
des Hangers ermöglicht und somit eine gute Lenkung.
9. Baseplate = Grundplatte der Achse und Verbindungsstück zum Deck.
10. Montage Set zur Befestigung der Baseplate an das Deck.

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ZUBEHÖR

Neben den wichtigsten Parts des Skateboards gibt es natürlich auch noch ein bisschen was an Zubehör wie z.B. Shockpads, Monatgesätze und Gripptapes. Shockpads bestehen entweder aus Gummi oder Plastik und sind in verschiedenen Höhen und Härten erhältlich. Sie erhöhen den Abstand zwischen deinem Deck und den Rollen und wirken somit Wheelbites entgegen, die zum Sturz führen können. Die meisten Achsen kommen jedoch ohne solche Shockpads aus. Mit dem Montagesatz werden die Achsen an das Deck montiert.

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